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Landesausstellung
„68YOUgend98“ - 30 Jahre Jugendkulturen
Die große Revolution der 60er Jahre
Lassen Sie sich von der zeit des Widerstandes gefangennehmen. Atmen Sie
den Geist der 68er. Che Guevara, Ho Chi Minh, Mao Tse Tung und Rudi
Dutschke verkörperten den Kampf gegen Bürgertum, Anpassung und
Bequemlichkeit. Die Massen wählten sie zum Vorbild und handelten. Es
wurde zur Gewalt aufgerufen, Drogen zur Bewußtseinserweiterung
konsumiert, Konsumverweigerung geprobt, gegen die Vietnam-Politik der USA
demonstriert und für die Gleichheit aller Völker eingetreten.
Das Erbe - der 70er Jahre
Erinnern Sie sich wieder an die 70er: An Vivienne Westwood, die die
Punkgruppe Sex Pistols ausstattete und so der Anarchie ein neues Kleid
gab. Die Bruno Kreisky-Ära begann und die Besetzung des Schlachthofes
durch die Arena-Bewegung fand statt. Musicals, Politrock und Austro-Pop
bewegten die Massen. Die neue Frauenbewegung solidarisierte sich. Väter
trugen plötzlich Bärte und legten ihre Krawatten ab, Mütter stylten
sich lässiger.
No Future – die 80er Jahre
In den 80er gerät das jugendliche Weltbild in eine starke Sinnkrise.
Der revolutionäre Elan weicht einem resignierten „No Future“. Eine
ganze Generation wurde danach benannt. Zombies, Goths und Grufties
provozieren mit Todessymbolen. Der Ständige Drogenkonsum und seine Opfer
sind alarmierende Anzeichen für die Sinnleere. Schließlich sind wir mit
der furchtbaren Seuche AIDS konfrontiert.
Der ultimative Kick – die 90er Jahre
In den 90ern sammeln sich immer mehr Jugendliche in spezielle Gruppen.
Bei dieser Landesausstellung werden sie vorgestellt: Die Techno-Kids der
Love Parade, die Girlies, die Punks und ihre Chaos-Tage oder
rechtsradikale Gruppen, die vor Gewalt gegen Menschen nicht zurück
schrecken. Und schließlich die Trends der 90er: Familienprobleme,
Partnerschaftskrisen, Ausbildung und Arbeitsplatz, Technik und
Freizeitgestaltung. Alles darüber und noch mehr gabs zu sehen und zu
erleben.
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